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23. März 2013 6 23 /03 /März /2013 19:05

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Mein Blog hat sich nun genügend ausgeruht. Es ist also an der Zeit, es wieder mit Buchstaben zu füllen.

Oft wollte ich es schon aufgeben, aber zu guter Letzt habe ich es nie übers Herz gebracht. Ich habe im Grunde viel zu erzählen. Leider habe ich es noch immer nicht gelernt, mir meine Zeit besser einzuteilen. Aber ich bin guter Hoffnung.

Wenn ich von Zeiteinteilung rede, komme ich automatisch auf das Thema Schreiben. Ich habe inzwischen herausgefunden, dass es nicht stimmt, dass ich keine Zeit zum Schreiben habe. Für viele andere Dinge nehme ich mir nämlich die Zeit. Ich lese, gehe mit meiner Freundin bummeln, usw. In diesen Fällen sage ich mir, dass ich eigentlich aufräumen wollte, aber das kann ich ja auch morgen noch tun. Stimmt! Und warum soll das für das Schreiben nicht gelten? Keine Zeit zu haben, ist in meinem Fall manchmal eine Ausrede, um nicht schreiben zu “müssen”. Es ist nicht so, dass ich viel Zeit habe. Ich bin wirklich sehr beschäftigt. Neben der Arbeit, kümmere ich mich an zwei Vormittagen um mein süßes Enkelkind, wir haben ein großes Haus mit Garten, und vieles mehr. Aber ein ähnliches Leben führen die meisten von uns, auch Autoren. Und doch schreiben sie ein Buch nach dem anderen.

Warum suche ich also nach Ausreden, um nicht schreiben zu “müssen”? Ich weiß es. Es ist mein Hang nach absoluter Perfektion. Ich habe Angst, nicht gut genug zu sein, also lass ich es lieber ganz. Doch wenn ich nicht schreibe, kann ich mich auch nicht verbessern. Einen Schritt vorwärts habe ich schon getan. Ich schreibe meine Morgenseiten, die ich in Tagesseiten umgetauft habe. Dadurch komme ich wieder besser in den Fluss. Es hilft wirklich. Ich habe auch wieder an den Charakterdarstellungen für meinen Roman gearbeitet. Nun bin ich zuversichtlich, dass es mit dem Schreiben erneut aufwärts geht.

 

Niemand von uns ist perfekt. Nur durch regelmäßiges Schreiben können wir uns verbessern.

 

Martina Plagwitz

 

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Published by Martina (MinaLosa) - in Schreiben
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24. Januar 2011 1 24 /01 /Januar /2011 19:13

Unseren Urlaub im November haben wir zu Hause genossen. Nach fast einem Jahr ohne Urlaub hatte ich einfach nur den Wunsch, mich zu entspannen. Und das kann ich am besten in unseren eigenen vier Wänden.

 

Nach zwei Wochen Entspannung haben wir uns dann entschlossen, Peters ehemaliges Zimmer zu streichen und uns dort ein Studio einzurichten. Wo ich sonst geschrieben habe, schien am Vormittag die Sonne  ins Zimmer. Im Sommer war es dort nicht auszuhalten, und so musste ich mit meinem Laptop in die Küche flüchten. Dort scheint die Sonne nur am Nachmittag hinein. Das ständige Umziehen im Sommer mit meinem Laptop hatte mich ganz schön genervt. Denn beim Schreiben brauche ich jede Menge Bücher um mich herum. Dafür war die Küche nicht so geeignet, weil ich mittags alles wieder wegräumen musste. Direkt über der Küche befindet sich Peters ehemaliges Zimmer. Es bot sich geradezu an, es als Studio einzurichten .

 

Das Zimmer haben wir in Hellgrün gestrichen. Hellgrün wirkt beruhigend. Und das ist beim Schreiben wichtig. Als erste Einrichtungsgegenstände haben wir unsere Schreibtische und Schreibtischsessel hineingestellt. Und dann ging es zu Ikea, um Bücherregale zu kaufen. Jeder sollte zwei Bücherregale bekommen. Wir haben sie in Blau ausgesucht, weil blau gut zu hellgrün passt. Unser Studio sollte nicht zu eintönig sein. Und weil wir schon einmal dort waren, haben wir uns noch einen bequemen Sessel, ein Tischchen und eine Lesestehlampe ausgesucht. Wenn schon, denn schon. Die Wände sehen noch etwas kahl aus, weil wir noch nicht zum Bilderaufhängen gekommen sind. Aber unser Studio kann sich jetzt schon sehen lassen.

 

Und hier ist nun das Ergebnis:

 

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Gianni und ich sitzen uns genau gegenüber. Wir sind uns nah und haben so auch noch viel Platz gewonnen.

 

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Von meinem Platz aus kann ich hinaussehen. Sogar die Gardinen haben wir in Blau gefunden, wie die Bücherregale. Und wenn ich möchte, kann ich auch auf dem Balkon schreiben.

 

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Und dies ist die gemütliche Leseecke. Nelly hat sich gleich ihren neuen Stammplatz ausgesucht.

 

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Sogar Lisa hat ein Plätzchen gefunden.

 

Demnächst werden wir dann endlich noch die Bilder und meine Pinnwand aufhängen. Dann ist das Studio komplett. Und auf zu neuen Taten .

 

Martina Plagwitz


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