Tuesday, 24. april 2012 2 24 /04 /Apr. /2012 23:59

Am vorletzten Sonntag war ein ganz besonderer Tag für Melissa. Sie wurde nämlich getauft.

Zu diesem Anlass hatten wir uns alle schick gemacht. Melissa war natürlich ganz besonders schick. Ihre Mama hatte sie ganz in weiß gekleidet: weiße Strumpfhose, weiße Schühchen, weißes Kleidchen und weißes Strickjäckchen. Sie war einfach wunderschön.

Die Sonne strahlte vom Himmel, obwohl es noch bis zum vorherigen Abend die ganze Woche über geregnet hatte.

Viele Gäste waren eingeladen, Verwandte und Freunde, die uns sehr nahe stehen. Wir waren über 40 Personen.

 

Melissa wurde in der Kirche San Nicolò in Pietra Ligure getauft, wo ihre Mama vor vielen Jahren zur Kommunion gegangen ist.


Facciata della Basilica di S. Nicolò

 

 

Der Pastor Don Luigi hatte mit Melissa jedoch sein Tun.  Ihr gefiel die Taufzeremonie nämlich überhaupt nicht. Sie wäre viel lieber in der Kirche auf der Erde herumgekrabbelt. Und so schimpfte sie und stieß Don Luigis Hände immer wieder weg. Die ganze Taufgesellschaft musste von Herzen lachen. Normalerweise kommen mir bei solchen Zeremonien immer die Tränen. Auf den Bildern der Taufen, Kommunionen und Firmungen meiner Kinder sieht man mich immer nur in Tränen aufgelöst. Aber auf den Bildern von Melissas Taufe sieht man mich nur lachen.

 

Nach der Taufe sind wir dann zum Restaurant nach Ranzi gefahren. Ranzi ist ein kleines Dorf über Pietra Ligure. Vom Restaurant aus hat man einen wunderbaren Blick aufs Meer. Ist das nicht ein herrlicher Ausblick?

 

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Und dies ist das Restaurant “Il Capanno”

 

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Zum Mittagessen gab es ein Menü mit mehreren Vorspeisen, zwei ersten Tellern, einem zweiten Teller, danach Zitronensorbet und als Krönung die Torte.

 

DSCN6185Schaut sie euch an. Die Torte lag auf einer rosafarbenen Wiege. Auf der Torte ist ein Bild von Melissa. Rechts daneben seht ihr die Bombonieren. In Italien ist es bei Taufen, Kommunionen, Firmungen und Hochzeiten üblich, jedem Gast eine Bomboniere als Dankeschön zu überreichen.

 

DSCN6187Die Torte hat ganz vorzüglich geschmeckt. Und dazu gab es natürlich Spumante zu trinken, wie es hier in Italien üblich ist.

 

 

 

 

 



 

Und dann durfte Melissa mit ihrer Mama endlich die vielen Geschenke auspacken. Da gab es Kettchen, Armbändchen, Ohrringe, Kleidchen, Bilderrahmen, Spielzeug und sogar ein Dreirad.

An dem Dreirad hat Melissa am meisten Spaß. Wenn sie darauf sitzt, strahlt sie über das ganze Gesicht.

 

Es war ein rundum schöner Tag. Noch einmal herzlichen Dank an Carina, die für ihr Töchterchen ein so wunderbares Fest organisiert hat.

 

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Martina Plagwitz

 

 

von Martina (MinaLosa) - veröffentlicht in: Aus meinem Leben - Community: Schriftsteller
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Sunday, 8. april 2012 7 08 /04 /Apr. /2012 13:46

Mit diesem wunderschönen Camelienbaum möchte ich euch ein frohes Osterfest wünschen.

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Genießt die freien Tage mit eurer Familie und/oder mit euren Freunden.

 

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Wenn wir auch, wie in jedem Jahr, arbeiten, die freien Momente genießen wir dann ganz besonders miteinander.

Und deshalb hier noch ein Spruch von Mark Aurel:

Vergiss nicht, man benötigt nur wenig,

um ein glückliches Leben zu führen.

 

Martina Plagwitz

von Martina (MinaLosa) - veröffentlicht in: Gedichte und Lebensweisheiten - Community: Schriftsteller
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Saturday, 31. march 2012 6 31 /03 /März /2012 19:10

Trotz aller guter Vorsätze hatte mein Schreibcafé mal wieder Betriebsferien. Ständig nehme ich mir vor, etwas zu schreiben, und dann wird wieder nichts draus. Manchmal müsste der Tag mehr als 24 Stunden haben. Aber ob man dann wirklich mehr schaffen würde? Ich glaube doch eher nicht. Jedenfalls sind die letzten Monate wie im Flug vergangen.

 

Hier also eine kurze Zusammenfassung:

 

Im Januar hatte ich gleich zwei Grippen hintereinander und mich total dahingerafft. Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder zu Kräften kam. Mit der Arbeit hatte ich nur wenige Tage ausgesetzt. Aber so nach und nach ging es mir dann wieder besser. Doch damit war es noch nicht vorbei. Im Februar hatte ich eine Zahn-Op. Es mussten mir zwei Backenzähne gezogen werden, die abgebrochen waren. So war es ziemlich schwierig, sie zu ziehen. Zu allem Überfluss hatten die Zahnwurzeln auch noch Kurven. Trotz unzähliger lokaler Betäubungen hatte ich wahnsinnige Schmerzen. Zum Schluss wurde noch alles mit sechs Stichen vernäht. Mit dem Antibiotikum musste ich schon einen Tag zuvor beginnen. Und dann kamen noch Schmerzmittel hinzu, die ich alle drei Stunden genommen habe. Sonst hätte ich es nicht ausgehalten. Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen. Danach ging es schon etwas besser. Schmerzfrei war ich allerdings erst nach drei Wochen. Ich war fix und foxi. In all der Zeit habe ich mich mit pürierter Kost ernährt, wie Melissa.

 

Da kam mir natürlich im März der Kurzurlaub gerade recht. Das ist der Monat, wo ich immer noch ein paar Tage Urlaub nehme, bevor die Saison an der Arbeit beginnt. Bis November bekomme ich dann keinen Urlaub mehr. So hatte Gianni die Idee, dass wir diese drei Tage in einem Wellness-Hotel verbringen könnten. Schließlich hatten wir es beide nötig, uns einfach mal so richtig zu entspannen. Und da habe ich im Internet dies hier gefunden: http://www.notremaison.it/

 

Das Hotel ist in Cogne im Aostatal. Und ich sage euch, es war ein Traum. Die Landschaft war einfach herrlich, überall Berge. Es lag sogar noch etwas Schnee. Das Wetter war ein Traum, jeden Tag von morgens bis abends Sonnenschein. Wir sind teilweise in kurzen Aermeln gelaufen. Und dann erst das Hotel. Es war ein Chalet. Überall wo man hinsah, alles massives Holz. Unser Zimmer war sehr schön eingerichtet, auch hier überall Holz. Unser Bad hatte sowohl eine Dusche als auch eine Wanne.

Nach dem reichhaltigen Frühstück sind wir gelaufen, um die schöne Umgebung zu erkunden. Zum Glück hatten wir auch Wanderschuhe mitgenommen. Am Nachmittag sind wir zurück ins Hotel, haben uns Badezeug angezogen und sind in den Wellnessbereich gegangen. Dort gab es Schwimmbad, Sauna und Dampfsauna. In den Entspannungsphasen wurden uns je nach Wunsch Kräutertees, frisch zentrifugierte Säfte und Teller mit klein geschnittenem Obst und Gemüse gebracht. Wir fühlten uns wie im Paradies. Endlich hatte ich Zeit, einmal ungestört zu lesen. Normalerweise komme ich nur abends vor dem Einschlafen zum Lesen.

 

Am Abend haben wir uns zum Essen fertiggemacht und sind ins Hotelrestaurant. Wir hatten nämlich Halbpension gebucht. Im Restaurant war ebenfalls diese heimelige Atmosphäre mit all den dicken Holzbalken. Der Hotelchef brutzelte das Fleisch auf einem Grill. Die Ober standen schon bereit, uns zu bedienen. Wir konnten a la Carte essen, von der Vorspeise, erstem und zweiten Teller, bis zum Dessert. Es standen unendlich viele einheimische Gerichte zur Auswahl. Alles, was wir an diesen drei Abenden gegessen haben, war einfach köstlich. Nach dem Essen sind wir dann hinüber in den Aufenthaltsbereich gegangen. Auch hier war überall massives Holz. In der Mitte des Raumes gab es einen riesigen Kamin. Und man konnte sich dort drumherum setzen. An der Bar haben wir uns Espresso und ein Schnäpschen bestellt. So haben wir den Tag in aller Gemütlichkeit ausklingen lassen.

 

Für den Morgen des Abreisetages hatten wir noch eine Massage gebucht. Gianni hatte sich eine physiotherapeutische Rückenmassage ausgesucht und ich mir eine Ganzkörpermassage mit parfümierten Oelen. Da wir von den vergangenen Tagen schon entspannt waren, konnten wir die Massagen noch viel mehr genießen. Sie waren sozusagen das Tüpfelchen auf dem I. 

 

Noch nie haben wir uns in drei Tagen so entspannt. Das werden wir wohl im nächsten Jahr wiederholen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal im Jahr für ein paar Tage eine Auszeit zu nehmen. Und teuer war es überhaupt nicht. Im März ist schließlich keine Saison.

 

Nun ist die Kurzzusammenfassung doch länger geworden. Aber unseren Kurzurlaub konnte ich euch einfach nicht vorenthalten.

 

Morgen haben wir schon den ersten April, und es wird Zeit, dass ich mein Romanprojekt endlich in die Tat umsetze. Ich habe also vor, mich jetzt ganz intensiv ans Schreiben zu machen. Intensiv, immer unter Berücksichtigung, dass ich auch noch arbeite, Melissa zwei Vormittage in der Woche betreue und auch zu Hause so einiges zu tun ist. Mehr geht leider nicht. Aber wenn ich hartnäckig bin, werde ich es auch schaffen.

 

Martina Plagwitz

 

 

 

von Martina (MinaLosa) - veröffentlicht in: Aus meinem Leben - Community: Schriftsteller
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Saturday, 31. december 2011 6 31 /12 /Dez. /2011 20:00

                                                                      

 

 

Die Neujahrswünsche sind für mich der Anlass, wieder ins Bloggerland zurückzukehren.

Es war für uns ein sehr ereignisreiches, wunderbares, aber auch sehr anstrengendes Jahr. Zum Schreiben fehlte mir einfach die Lust und die Kraft. Aber nun sind wir nach unserem Urlaub wieder frisch und erholt. Und somit gehen wir direkt ins Jahr 2012 frisch zu neuen Taten.

Von guten Vorsätzen für das neue Jahr möchte ich gar nicht reden. Die sind dann schnell wieder vergessen, wenn einen nach den Feiertagen der Alltag erst einmal wieder eingeholt hat.

Auf jeden Fall möchte ich für die kleine Melissa immer eine liebe und gute Nonna sein. Meine kleine Enkelin bereichert mein Leben in einer Art, die ich gar nicht erklären kann. Wenn ich sie nur sehe, bin ich schon verloren. Das muss man erst selbst erlebt haben. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Es ist einfach wunderbar, Nonna zu sein.

Eines habe ich mir jedoch ganz fest vorgenommen: Ich möchte an Schreibwettbewerben teilnehmen. Vielleicht wird dann ja die eine oder andere Geschichte veröffentlicht. Ich denke da einfach mal positiv. Und damit werden auch die Chancen größer, wenn ich irgendwann meinen Roman geschrieben habe. Damit ist es mir auf jedenfall ganz ernst.

So, nun schließe ich für heute, sonst verpasse ich noch das neue Jahr.

Martina Plagwitz

 

von Martina (MinaLosa) - veröffentlicht in: Allgemein - Community: Schriftsteller
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Friday, 29. july 2011 5 29 /07 /Juli /2011 20:36

Melissa 130

 

Zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich so lange nicht mehr hier gemeldet habe. Aber ich bin ganz sicher, dass ihr mich versteht, wenn ich euch nun den Grund dafür nenne.

Es ist nämlich etwas ganz wunderbares geschehen: Am Donnerstag, den 09. Juni wurde meine Enkelin Melissa geboren. Diesen Tag werde ich niemals vergessen. Melissa ist für mich ein richtiges Wunder. Nun haben wir auf einmal ein kleines Menschlein mehr in unserer Familie. Sie ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres Lebens. Ich könnte sie stundenlang ansehen. Melissa wird voll gestillt und gedeiht dabei ganz prächtig. Sie lächelt uns sogar schon an. Was kann es schöneres geben ...

Danke, mein Kind, dass du mir dieses wunderbare Enkelkind geschenkt hast.

Martina Plagwitz

von Martina (MinaLosa) - veröffentlicht in: Aus meinem Leben - Community: Wege des Lebens
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